Gegen Online-Anbieter setzt der Borkener Handel auf Nähe und individuelle Beratung. Lisa Vierhaus berichtet im neuen BZ-Podcast „Stadtgespräch“ vor dem verkaufsoffenen Remigiusssontag über ihre Erfahrungen als Geschäftsinhaberin und beschreibt, wie es ist, einen traditionsreichen Betrieb in die Zukunft zu führen. Im Gespräch mit BZ-Redakteur Peter Berger berichtet die engagierte Kauffrau von ihren Erfahrungen. Vor sechs Jahren übernahm sie in achter Generation das Modegeschäft ihrer Eltern. Den Schritt von Hamburg, das 16 Jahre ihr Lebensmittelpunkt war, zurück in ihre Heimatstadt habe sie nie bereut, sagt Vierhaus. Der örtliche stationäre Einzhelhandel könne gegen die Online-Konkurrenz durch große Kundennähe und sehr individuelle Beratung überzeugen, ist Lisa Vierhaus überzeugt. Mit einigen Nachbarn hat es sie es außerdem geschafft, das Altstadtfest auf der Mühlenstraße wiederzubeleben. Dieses Kümmern um ein Wir-Gefühl spiegelt sich auch in der Wortschöpfung „Mü“ und einem fantasievollen Logo wider. „Düsseldorf hat seine Kö, wir unsere Mü, die Mühlenstraße“, sagt die Borkenerin selbstbewusst. Als zweite Vorsitzende des Werbekreises hat Lisa Vierhaus darüberhinaus die Belange der Borkener Kaufleute insgesamt im Blick.